| In
einem Vorstellungsgespräch mit der Heimleitung werden Informationen
ausgetauscht und gegenseitige Erwartungen geklärt. In einem nächsten
Schritt wird der/die Klient/in für eine Schnupperzeit von 2 Wochen
aufgeboten.
Während der Schnupperzeit klärt der/die Werkstattleiter/in die
berufspraktischen Fähigkeiten und Möglichkeiten eines/r Klient/in
ab.
Bei Ausbildungsbeginn
wird für jede/n Klient/in das Ausbildungsprogramm individuell zusammengestellt.
In periodisch stattfindenden
Standortbestimmungen werden die Entwicklungsschritte der Anlehrlinge im
Arbeits- und Wohnbereich besprochen und neue Zielsetzungen formuliert.
Die entsprechende
Schulung gliedert sich in drei Stufen.
Attest-Ausbildung (EBA)
Die BEA dauert in der Regel zwei Jahre. Sie kann je nach Leistungen und
Verlauf verlängert oder verkürzt werden. Die Absolvent/innen
der Anlehre besuchen einen Tag pro Woche die gewerblich industrielle Berufsschule
in Thun oder Bern. Einführungskurse ausserhalb der Institution sind
obligatorisch. Am Schluss der Ausbildung steht ein Abschlussverfahren
mit eidgenössischem Attest.
Ziel: Integration in der offenen Wirtschaft.
Praktische Ausbildung
nach Insos (PrA)
Den Anlehrlingen werden Allgemeinbildung und Fachunterricht im Heim vermittelt.
Nach Abschluss erhalten sie einen Ausweis von Insos Schweiz.
Ziel: Integration im geschützten Rahmen oder Nischenarbeitsplatz in
offener Wirtschaft..
Interne
Schule
Die interne Schule übernimmt folgende drei Funktionen:
 |
Allgemeinbildender
Unterricht für Klient/innen in der internen praktischen Ausbildung |
 |
Schulische
Abklärungen für Klient/innen in einem Berufsvorbereitungsjahr |
 |
Angebot
von Kursen im Sinne der Erwachsenenbildung für Klient/innen,
die ohne zeitlich
begrenzten Aufenthalt in der Stiftung Bad Heustrich wohnen und arbeiten |
Der Unterricht umfasst schulische und lebenspraktische Fächer, die
auch einen Bezug zu aktuellen Arbeiten in den Werkstätten herstellen.
Schüler/innen sind in entsprechende Stärkegruppen eingeteilt
(Kleingruppen). Die Schule wird nach heilpädagogischen Grundsätzen
geführt und verfügt auch über einige PCs.
Ausbildungsgrundlage
ist der Lehrplan der Deutschschweizerischen Berufsbildungsämterkonferenz
(DBK) und der Schweizerischen Heilpädagogischen Gesellschaft (SHG).
Pro Semester wird
jedem/r Schüler/in ein Schulbericht abgegeben, dessen Resultat in
die jeweilige Standortbestimmung mit Werkstätten und Wohnbereich
fliesst. |